Boule

Boule“ oder „Petanque“
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Mit der Neugestaltung des Geländes um die Skihütte entstand 1996 eine wunderschöne „Boule“ – Anlage als weiteres Freizeit Angebot des Vereins. Und so trifft man sich von Mai bis September mehrmals abends die sowie jeweils Sonntags ab 17:00 Uhr zum Boule für Jedermann.

Zur Einweihung des Geländes wurden Vereine aus der näheren Umgebung eingeladen und es entstand das


Boule Turnier 2017 

Am Sonntag den 30.07.2017 wurde das traditionelle Boule Turnier um den 22.Buchberg Cup auf dem Gelände des Skiverein Neuenbürg durchgeführt. 

Von Uwe Mittel entworfen und immer wieder jedes Jahr als Unikat zur Verfügung gestellte Pokal, hat mittlerweile schon einen gewissen Kultstatus.

Bei  Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen ging es 10:30 Uhr los.

18 Teams aus Straubenhardt, Brötzingen und den eigenen aus Neuenbürg waren am Start. 

Letztendlich setzten sich als Sieger das Team von Manfred Grimm und Rainer Merz vom Boule-Club 1991 Straubenhardt/Karlsbad durch.

2. Platz ging an das Team von Martin Gender und Gerald Gay vom Boule-Club 1991 Straubenhardt/Karlsbad 

Die Tatsache, das immer mehr Boule interessierte Zuschauer beim Turnier zu verzeichnen sind, zeigt das Interesse an diesem Sport.

Buchberg-Boule-Cup 2015 beim Skiverein Neuenbürg

Das diesjährige Bouletournier auf dem Buchberg an der Skihütte fand unter besten Bedingungen statt. Sehr gut präparierte Bouleplätze ließen hochklassige und zum Teil sehr spannende Partien zu. Im hochklassigen Finale setzten sich die Vorjahressieger Werner Janzer  und Frank Schöne gegen Matthias Böhler und Ulrich Nicol durch. Im kleinen Finale um Platz 3 gewannen Jürgen Freudenreich und Jürgen Herzog vor Thorsten Landes und Gerhard Müller. Die Siegerehrung wurde von Udo Baitis durchgeführt. Der vom Neuenbürger Künstler Uwe Middel gestiftete Pokal konnte an die Erstplatzierten übergeben werden.

Boulecup_2015

von links: Udo Baitis (SVN) Jürgen Freudenreich, Jürgen Herzog (3. Platz), Werner Janzer, Frank Schöne (1. Platz), Matthias Böhler, Ulrich Nicol (3. Platz)

 

Ausgespielt wird der „Buchberg – Boule – Cup“ den jedes Jahr unser Vereinsmitglied Uwe Middel, in Zusammenarbeit mit Frank Klussmann, Ernst Finkbeiner und Michael Zepp, neu gestaltet. Diese wertvollen Unikate sind mittlerweile so beliebt, dass sich Teilnehmer von Baden-Baden über Karlsruhe, Heidelberg bis Mühlacker alljährlich zur Teilnahme melden.

 

Was ist eigentlich „Boule“ oder „Petanque“?

Petanque, eine besondere Variante des Boulespiels, wird seit etwa 1963 auch in Deutschland regelmäßig betrieben und unterscheidet sich von anderen Kugelspielen nur unwesentlich. Es wird mit etwa faustgroßen Metallkugeln, die meistens aus Stahl gefertigt sind, gespielt. Als Spielfeld ist praktisch jedes Gelände geeignet. Bevorzugt wird aber eine feste Oberfläche aus Sand und kleinen Steinchen. Es sind aber auch Grasnarben, fester Waldboden oder, wenn nichts anderes vorhanden, auch Asphaltboden geeignet.

Die Spielregeln sind recht einfach: Es spielen zwei Spieler oder Mannschaften, mit zwei oder drei Spielern, gegeneinander. Jede Mannschaft hat sechs Kugeln, Einzelspieler haben drei. Der Grundgedanke des Spiels ist, diese Kugeln so nah wie möglich an eine kleine Holzkugel, auch Ziel oder Schweinchen genannt, heranzubringen. Der Zweck des Spieles ist erreicht, wenn eine der Mannschaften eine vorher festgelegte Punktzahl, meistens dreizehn, gewonnen hat. Das Spiel unterteilt sich in mehrere Spielabschnitte, auch Durchgänge genannt.

Das Spiel beginnt aus einem kleinen, auf dem Boden gezeichneten Kreis, in dem der Spieler mit beiden Füßen stehen muss. Die ausgeloste Mannschaft erhält am Anfang das Recht, die kleine Holzkugel etwa 6 bis 10 Meter ins Feld zu werfen. Aus derselben Mannschaft wird auch die erste Kugel, möglichst nahe an das Ziel, gespielt. Anschließend ist ein Spieler  aus der gegnerischen Mannschaft an der Reihe. Er versucht die Kugel noch näher an das Ziel zu bringen. Er und seine Mannschaft spielen so lange, bis sie die bessere Position erreicht haben, d.h. den Punkt gemacht haben. Dann wird wieder gewechselt.

Hat eine Mannschaft keine Kugeln mehr, so spielt die andere ihre restlichen Kugeln und versucht, so viele Punkte wie möglich zu machen. Ein Durchgang ist beendet, wenn alle Kugeln gespielt wurden. Jetzt wird gezählt, eventuell auch gemessen, wie viele Kugeln einer Mannschaft näher am Ziel liegen als die beste der gegnerischen Mannschaft. Jede Kugel ergibt dabei einen Punkt. Bei Gleichheit zweier Kugeln verschiedener Mannschaft wird kein Punkt vergeben.

Der Reiz und der hohe Unterhaltungswert des Spieles ergeben sich schon aus der Vielzahl der Variationen, die die unterschiedlichen Vorgehensweisen bei der Anzahl der Kugeln möglich machen: sechs Spielkugeln pro Mannschaft plus ein Zielkügelchen bieten viel Anlass zu Erörterungen über die jeweils richtige, nächste Maßnahme, sowie die Auswirkungen, die kleinste Details der Bodenoberfläche auf das Rollen oder Springen der Kugeln haben.

Über die anzuwendenden Spieltechniken und die Spieltaktik, die dem Spiel die eigentliche Würze geben, sind schon Abhandlungen so dick wie Kochbücher geschrieben worden. Doch nach deren Studium wird man kaum schlauer sein, Praxis und Übung sind hier das richtige Rezept. Beim Spiel mit alten Hasen wird man schnell erfahren, warum „zugemacht werden muss“, ein Schuss zu gefährlich oder auch unbedingt notwendig, oder ein „devant de boule“ die einzige Rettung ist.

Kugeln

…“devant de boule“    

Die Vielzahl der Probleme, die sich vor jedem Wurf stellen können, machen „Petanque“, oder einfach „Boule“ genannt, zumindest innerhalb einer Mannschaft zu einem kommunikativen Spiel, bei dem Diskussionen leicht mehr Zeit einnehmen als der Wurf der Kugel. Mehr Wissenswertes findet man beim „Deutschen Petanque Verband“.


Die Gewinner des Buchberg Cups: 

1996: Harald Schmidt/Gunther Gegenheimer
1997: Georg Andler/Sieghard Hoferer
1998: Paul Maiseret/Patrick Loschky
1999: Wolfgang Großmüller/Gunther Gegenheimer
2000: Harald Schmidt/Gunther Gegenheimer
2001: Horst Brunst/Uwe Hermann
2002: Lothar Fetzner/Gunther Gegenheimer
2003: Lothar Fetzner/Gunther Gegenheimer
2004: Lukas Nikol/Ulrich Nikol
2005: Lothar Fetzner/Gunther Gegenheimer
2006: Jürgen Freidenreich/Jürgen Herzog
2007: Lothar Fetzner/Gunther Gegenheimer
2008: Klaus Bastian/Werner Janser
2009: Gerhard Müller/Ulrich Nikol
2010: Gerhard Müller/Alex Malter
2011: Jürgen Freudenreich/Jürgen Herzog
2012: Bernd Metzger/Tomislav Zager
2013: Peter Höfele/Evelyn Hardy
2014: Werner Janzer/Frank Schöne                                              
2015: Werner Janzer/Frank Schöne                                              2016: Hartmut Orzech/ Klaus Friedemann                           2017: Manfred Grimm/ Rainer Merz

 

 

Auskünfte sind zu bekommen bei:
Julian Klussmann
75305 Neuenbürg
Mail: julianklussmann@googlemail.com

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