„Auerhahn“ gewinnt gegen „Adler“

Zum 23. Mal richtete die Boule-Abteilung des Skivereins Neuenbürg am vergangenen Sonntag den Buchberg-Boule-Cup aus. Mit 19 Zweier-Teams gab es ein beachtliches Starterfeld. Das Gros der Spieler kam aus Straubenhardt und Pforzheim, die weiteste Anreise hatten Spieler aus Heidelberg, die, wie man hörte, ebenfalls zu den Stammgästen des Turniers gehören.

Das Wetter spielte ebenfalls mit, obwohl es zeitweise ziemlich düster aussah. Das Organisationsteam um Julian und Frank Klussmann hatte alles bestens vorbereitet und auch für das leibliche Wohl der Spieler und der Zuschauer war gesorgt. Die Turnierleitung übernahm Udo Baites. Gespielt wurde nach dem System „Doublette“. Das bedeutet, es spielen jeweils zwei Teams á zwei Spieler gegeneinander. Jeder von ihnen wirft dabei drei Kugeln.

Vogelname statt Nummer

Die Teams waren nicht nummeriert, sondern mit Vogelnamen gekennzeichnet. Nach der Vorrunde führte das Team „Fink“ mit Jürgen Herzog aus Straubenhardt und Jürgen Freidenberger aus Waldbronn, gefolgt von den Teams „Auerhahn“ und „Elster“. Danach ging es im K.o.- System weiter bis zum Endspiel. Gespielt wurde um den legendären Buchberg-Pokal. All die Jahre wurden die Trophäen vom Neuenbürger Künstler Uwe Middel gestaltet, der inzwischen verstorben ist. Jeder Pokal von ihm sei ein Unikat gewesen.

Allein dies sei ein Grund beim Buchbergturnier mitzuspielen, sagte Jürgen Herzog, der schon seit ungefähr 15 Jahren dabei ist und das Boulespiel im Urlaub in Frankreich kennengelernt hat. Zweimal hat er den Pokal auch schon gewonnen. Aber auch die gute Organisation, die schöne Lage des Boule-Platzes und die familiäre Atmosphäre beim Turnier schätze er sehr. Der diesjährige Pokal ist ebenfalls ein Unikat, er wurde von der Bad Wildbader Künstlerin Patrizia Hörth gestaltet.

Gegen 19 Uhr standen sich im Endspiel das Team „Auerhahn“ mit Ulrich Nicol und Thorsten Landes vom Bouleclub Straubenhardt (BC) sowie Team „Adler“ mit Gerry Müller und Bernd-Jochen Metzger, ebenfalls vom BC Straubenhardt, gegenüber. Das Rennen machte am Ende das Team „Auerhahn“. Auf dem dritten Platz landete Team „Rabe“ mit Martin Hauser und Michael Höfel aus ­Spielberg.

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